Mit Pädagogen entwickelt

Geschichten, die so schwer sind,
wie dein Kind lesen kann.

Kinder im gleichen Alter lesen ganz unterschiedlich. Darum schreibt Zaubergeschichten jede Geschichte für eine von vier Lesestufen: vom Zuhören über die ersten selbst gelesenen Sätze bis zum flüssigen Lesen. Mit dem Kuscheltier deines Kindes als Held.

Dieselbe Szene, vier Mal erzählt

Seefa und die Pfütze

So klingt ein und derselbe Moment auf jeder Stufe. Genau so verändert sich jede Seite eurer Geschichte.

  1. Zum Zuhören

    Vorlesen

    Du liest vor, dein Kind hört zu und schaut die Bilder an.

    Platsch! Seefa hüpft in die Pfütze. Hui, das spritzt! „Noch mal!“, ruft Seefa.
    Dieselbe Szene mit Seefa, dem Fuchs
    • Sehr kurze Sätze
    • Klangwörter und ein Kehrreim zum Mitsprechen
  2. Stufe 1

    Lesestart

    Dein Kind entziffert die ersten Sätze selbst.

    Seefa sieht eine Pfütze. Seefa springt hinein. Das Wasser spritzt hoch.
    Dieselbe Szene mit Seefa, dem Fuchs
    • Etwa 35 Wörter pro Seite
    • Großbuchstaben, Silben in Blau und Rot
    • Kurze, lautgetreue Wörter
  3. Stufe 2

    Lesen üben

    Dein Kind liest kleine Seiten mit längeren Sätzen.

    Seefa sprang mitten in die große Pfütze, weil sie so schön glitzerte. Das Wasser spritzte bis auf ihre Nase.
    Dieselbe Szene mit Seefa, dem Fuchs
    • Etwa 70 Wörter pro Seite
    • „Schatzwörter“, die wiederkommen
    • Erste Sätze mit „weil“ und „dass“
  4. Stufe 3

    Flüssig lesen

    Dein Kind liest selbstständig und will mehr Geschichte.

    Eigentlich wollte Seefa schnell nach Hause. Doch die Pfütze am Wegrand glitzerte so, dass sie stehen blieb. Mit einem Satz landete sie mitten im Wasser – und ahnte nicht, wer dort wohnte.
    Dieselbe Szene mit Seefa, dem Fuchs
    • Etwa 110 Wörter pro Seite
    • Absätze und mehr Handlung
    • Mehr Inhalt, nicht schwierigere Wörter

Im Detail

Was sich von Stufe zu Stufe ändert

Diese Regeln geben wir jeder Geschichte mit. Sie bestimmen, wie viel Text auf einer Seite steht und wie die Sätze gebaut sind.

StufeText pro SeiteSatzlängeBesonderheit
Vorlesen2–3 sehr kurze Sätzehöchstens 8 Wörter pro SatzKlangwörter, ein Kehrreim zum Mitsprechen
Stufe 1 · Lesestart3–4 Sätze, etwa 35 Wörterhöchstens 8 Wörter pro SatzKurze, lautgetreue Wörter; Großbuchstaben und Silbenfarben
Stufe 2 · Lesen üben4–6 Sätze, etwa 70 Wörterim Schnitt 8–12 Wörter, höchstens 163–5 Schatzwörter, die mindestens zweimal vorkommen
Stufe 3 · Flüssig lesen7–9 Sätze, etwa 110 Wörterim Schnitt 10–14 Wörter, höchstens 202–3 Absätze pro Seite; 5–8 Schatzwörter, mehr Handlung statt schwierigerer Wörter

„Schatzwörter“ sind neue, etwas schwierigere Wörter, die in der Geschichte mehrmals vorkommen. So begegnet dein Kind ihnen öfter und kann sie sich merken.

Stufe 1 · Lesestart

Silben in Blau und Rot.
Wie in der Schule.

Auf Stufe 1 erscheint der Text in Großbuchstaben, die Silben wechseln zwischen Blau und Rot. Jedes Wort beginnt blau. So erkennt dein Kind auf einen Blick, wo eine Silbe endet und die nächste beginnt, und kann Wort für Wort zusammenschleifen.

Getrennt wird nach Sprechsilben: so, wie Kinder ein Wort schwingen und klatschen. Deshalb steht da Ra·di·o und nicht Ra·dio wie in der Zeilentrennung eines Wörterbuchs. Auch beim Ausdrucken als PDF bleiben die Farben erhalten.

Die Silbenfarben gibt es für deutsche und Schweizer Geschichten in der App für iPhone, iPad und Android.

Radio

Oma

Kuscheltier

Abenteuer

Zaubergeschichten

Lesen ohne Druck

Was dazugehört. Und was bewusst fehlt.

„Ich lese vor“

Ab Stufe 1 liest dein Kind laut, die App hört mit und zeigt, wo es gerade ist. Die Spracherkennung läuft auf dem Gerät, es wird keine Aufnahme verschickt.

Lesetagebuch für Eltern

Wie viele Minuten und Wörter hat dein Kind gelesen? Das siehst du im Lesetagebuch. Beim Lesen läuft keine Uhr, und das Lesetempo seht nur ihr Eltern.

Keine Punkte, keine Noten

Es gibt keine Ranglisten, keinen Fehlerzähler und keine Belohnungspunkte. Die Freude an der Geschichte soll der Grund zum Weiterlesen sein.

Du entscheidest

Die App stuft dein Kind nicht automatisch ein. Du kennst dein Kind am besten und wählst die Stufe selbst.

Fragen zu den Lesestufen

Gut zu wissen.

Welche Lesestufe passt zu meinem Kind?

Nicht das Alter entscheidet, sondern was dein Kind gerade schafft. Eine gute Stufe fordert ein bisschen, ohne zu frustrieren: Bleibt dein Kind auf einer Seite an vielen Wörtern hängen, nimm die Stufe darunter. Liest es flüssig und will mehr, probiert die nächste.

Kann ich die Stufe später ändern?

Ja, jederzeit im Kinderprofil. Die neue Stufe gilt für alle Geschichten, die ihr danach erstellt. Bereits erstellte Geschichten bleiben, wie sie sind.

Sieht mein Kind, auf welcher Stufe es ist?

Nein. Die Stufe steht nie auf dem Buch. Sie ist eine Hilfe für die Geschichte, keine Note und kein Vergleich mit anderen Kindern.

Gibt es die Silbenfarben in allen Sprachen?

Die Großbuchstaben mit blauen und roten Silben gibt es für deutsche und Schweizer Geschichten. Die Silbenmethode ist eine Methode aus dem deutschsprachigen Erstleseunterricht. Die vier Lesestufen selbst gibt es in allen acht Sprachen der App.

Wie funktioniert „Ich lese vor“?

Ab Stufe 1 kann dein Kind in der App laut vorlesen. Die App hört mit und zeigt, an welcher Stelle es gerade ist. Die Spracherkennung läuft auf dem Gerät, es wird keine Aufnahme verschickt.

Kosten die Lesestufen extra?

Nein. Jede Geschichte wird für die Lesestufe des Kindes geschrieben, auch eure erste kostenlose Geschichte.

Probiert es aus

Die erste Geschichte
auf eurer Stufe.

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